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Integrative Kinesiologie

Die Integrative Kinesiologie verhilft zu mehr Selbstsicherheit und Eigenständigkeit bei persönlichen Entscheidungen; konstruktiver Umgang mit Stress und den täglichen Herausforderungen des Lebens, sei es im privaten wie auch im beruflichen Bereich; Selbstwert aufzubauen: Erfolgreich zu lernen; Prüfungen zu bestehen; Vorträge zu halten; Ängste zu überwinden etc. Menschen erlangen mehr Selbstvertrauen, Zuversicht  und Lebensfreude. Daraus resultiert natürlicherweise mehr Resilienz  (Widerstands- und Regenerationsfähigkeit bei Rückschlägen und Krisen) und das hat wiederum eine positive und präventive Wirkung auf die persönliche Gesundheit.

 

Mit der Methode der Integrativen Kinesiologie wird in 3 Schritten das Selbstregulationssystem gestärkt und blockierte Vitalenergie (Qi) wieder in Fluss gebracht. 

  1. Betreffend eines Symptoms, einer belastenden Situation oder eines Problems werden bewusste und unbewusste Stressfaktoren herausgearbeitet und der Bezug zur Ursache geklärt. Dies entlastet die psychische Ebene.

  2. Durch die neu gewonnenen Erkenntnisse ergibt sich eine erweiterte  Wahrnehmung mit dem Potenzial,  sich eine neue Richtung zu geben und adäquate Strategien zu  entwickeln, die im Alltag eigenverantwortlich umsetzbar sind.

  3. Kinesiologisch energetische Techniken, Muskelarbeit und Balancemethoden integrieren über die Körperebene  die vorgängig erarbeiteten Ziele, bauen Stress ab und schaffen eine solide Grundlage für neues Verhalten. Die Selbstregulation wird angeregt und die  Vitalenergie (Qi) kann wieder frei fliessen und der Mensch fühlt sich befreit und/oder erleichtert, entspannt, zuversichtlich, tatkräftig oder einfach besser ...

 

Die Integrative Kinesiologie ist eine edukative, ressourcen- und lösungsorientierte Methode, die das individuelle Potenzial des Klienten fördert und nutzt. Das Besondere daran sind spezifische Muskeltests, welche dabei als Biofeedback des Körpersystems dienen und Hinweise auf den Energiefluss (Qi) ermöglichen. Muskeln stützen unser Skelett und halten uns in Bewegung. Sie interagieren zwischen bewussten, unterbewussten und vegetativen Systemen und stehen über das Energie-, Nerven-, Blut- und Lymphsystem mit dem ganzen Organismus in Beziehung.

Klient und Integrative KinesiologIn arbeiten als Team zusammen. Dabei wird bereits im Gespräch der Muskeltest eingesetzt und es können Diskrepanzen zwischen Denken  und Fühlen aufgespürt und mögliche Energieblockaden festgestellt werden. Diese Synthese von bewussten Eigenprozessen und „Körperwissen“ schafft eine Grundlage, um sich gezielt und selbstverantwortlich mit seinen Themen und Lebenssituationen  auseinanderzusetzen und Veränderungen zu initiieren.

 

Die Integrative Kinesiologie ist eine ganzheitliche Methode innerhalb der Komplementärtherapie. Sie ist eine Synthese von Applied Kinesiology, Touch for Health, Educational Kinesiology, Psychologie der 5 chinesischen Elemente und dem personzentrierten Ansatz nach dem humanistischen Psychologen Carl R. Rogers und wurde in dieser Kombination in den frühen 80er Jahren von Rosmarie Sonderegger in der deutschsprachigen Schweiz begründet und weiterentwickelt.

 

Der Begriff Kinesiologie stammt aus  dem Griechischen und bedeutet: „Kinesis“ = Bewegung und „Logos“ = Lehre, somit ergibt sich daraus „Lehre der Bewegung“. 

Kinesiologie ist eine Verbindung von Chiropraktik und Erfahrungsmedizin der Traditionellen Chinesischen Medizin mit ihren 5 Wandlungsphasen, der Meridianlehre und Akupressurpunkten, sowie westlichen Wissenschaften wie Ernährung, Bewegungslehre und Erkenntnissen der Gehirnforschung.  Sie basiert ursprünglich auf Erfahrungen und Forschungen des amerikanischen Chiropraktors Dr. George Goodheart (Begründer der Applied Kinesiology) und Dr. John F. Thie (Begründer von Touch for Health) in den 60er Jahren.

 
Personzentrierte Beratung pca.acp

Der personzentrierte Ansatz im Umgang mit Menschen ist ein psychologisches Erfolgskonzept nach dem humanistischen Psychologen Carl R. Rogers (1902 - 1987) und basiert auf zwei Säulen, der Aktualisierungstendenz und  der personzentrierten Haltung. Diese Kombination führt in der Anwendung zu einer verrtrauensvollen und fördernden Beziehung zwischen dem Klienten und dem Beratenden und schafft ein günstiges Klima für Wachtumsprozesse, welche auf ihre  Wirksamkeit hin mit wissenschaftlichen Studien mehrfach belegt und überprüft ist.

 

 

1.  Die Aktualisierungstendenz

Diese Tendenz und das damit verbundene Menschenbild wird als wichtigste Triebfeder angesehen, wonach jede Person die angeborene Kraft hat und bestrebt ist, seine in ihm liegenden Möglichkeiten zu erhalten und zu entfalten und sein individuelles  körperliches, geistiges und psychisches Potenzial zu nutzen, in der Fülle all‘ seiner organismischen Möglichkeiten.

 

 

2.  Die Personzentrierte Haltung: Empathie, Akzeptanz, Kongruenz

 

Es ist die seelisch-geistige Einstellung der beratenden Person, dem Klienten bedingungslose Akzeptanz (Wertschätzung), Empathie (einfühlsames Verstehen) und Kongruenz (Echtheit) entgegen zu bringen

Diese 3 Faktoren respektieren und fördern die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung des Individuums und betonen die Zusammenarbeit von Mensch zu Mensch auf Augenhöhe. Diese Haltung ist die Basis, um einen wirksamen Prozess in Gang zu bringen.

Im Setting ist das übergeordnete Ziel immer, dass der Klient die Referenz bei sich hat, sich selber, seinen Gefühlen und Bedürfnissen traut und dadurch kongruent wird (echt und im Einklang mit sich selbst und seinen Bedürfnissen). 

 

Die personzentrierte Haltung unterstützt diesen Prozess, damit der Klient durch Zulassen und Ausdrücken seiner Gefühle, Befürchtungen, Wünsche, Visionen etc. sein inneres Bezugssystem klären und seine Inkongruenzen  (innere, meist unbewusste Widersprüche) verstehen kann. Er gewinnt dadurch mehr Klarheit über die eigene Persönlichkeit und die momentane Lebenssituation. Dieses "Selbst-Verständnis" ermöglicht selbst gewählte Veränderungen der inneren Haltung und des eigenen Verhaltens anzustreben. Jeder Mensch trägt seine Antworten in sich und ist fähig, sich nach seinem individuellen Potenzial zu entfalten und zu entwickeln.

 
Traditionelle chinesische Medizin | TCM

Was die TCM mit der Integrativen Kinesiologie gemeinsam hat, ist das genaue Beobachten und ganzheitliche Wahrnehmen des Patienten/Klienten, um dann eine individuelle energetische Bestandesaufnahme (Integrative Kinesiologie) oder Diagnose (TCM) zu stellen, um daraus eine Balance (Integrative Kinesiologie) oder ein Therapiekonzept (TCM) abzuleiten.

Wie in der Integrativen Kinesiologie werden keine Symptome behandelt, sondern aufgrund energetischer Muster die geschwächten Energiesysteme gestärkt. Dies geschieht in der TCM mit Akupunktur, Ernährung, Arztneikräutern und Qi Gong.

Gemäss TCM entstehen Qi-Stagnationen durch 3 Hauptgruppen von schlussendlich krankmachenden Faktoren:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der TCM steht die Gesunderhaltung an erster Stelle und somit ist die Prävention ein ganz wichtiger Faktor. Viele Asiaten tun dies seit vielen Generationen selber und tragen somit die Verantwortung für ihre Gesundheit. Solange Qi und Blut ohne grosse Behinderungen fliessen, bleibt der Mensch gesund. 

 

Auch die Integrative Kinesiologie arbeitet nach diesem Grundsatz: Durch Erkenntnisprozesse und dadurch ermöglichte neue Lebensstrategien, kann die Triade von Körper, Geist und Psyche in ein besseres Gleichgewicht gebracht werden. Somit fühlt sich der Mensch mit seiner Seele wohl und dies ist die Grundlage für ein möglichst gesundes und erfülltes Leben.

Was für uns alle erstrebenswert sein könnte, findet man als Zitat im Grundlagenwerk der TCM, "Der gelbe Kaiser", verfasst ca. 220 v.Chr. Es ist die Essenz für eine wirksame Prävention:

"Gesundheit und Wohlbefinden könnt ihr nur erlangen, wenn euer Geist in der Mitte ruht, wenn ihr eure Energie nicht verschwendet und den Fluss von Qi und Blut konstant haltet, wenn ihr Euch den jahreszeitlichen Veränderungen und den jährlichen makrokosmischen Einflüssen anpasst und vorbeugend euer Selbst nährt."

Potenzial der Verbindung von Integrativer Kinesiologie und TCM

 

Die Aufteilung der Umstände in 3 Gruppen, welche zu Krankheiten führen können, berücksichtigt die Emotionen in gleichem Masse, wie schädigende Einflüsse des Klimas und/oder eine belastende oder ungeeignete Lebensweise. Es fehlt jedoch die Möglichkeit für den TCM-Patienten, bewusst und durch Erkenntnisgewinn mit den Emotionen zu arbeiten und sie als persönlicher Indikator der 5 Wandlungsphasen zu benützen, um Qi zu regulieren. Die blockierten Meridiane können stellvertretend als energetischer Ausdruck des Problems verstanden werden, welche über das Bio-Feedback-System des Muskeltests ihre zu entwickelnden Potenziale aufzeigen. Genau dort setzt die Integrative  Kinesiologie an und ermöglicht eine Verbindung zwischen den chinesischen 5 Wandlungsphasen und der westlichen humanistischen Psychologie.  

Rosmarie Sonderegger, Begründerin der Integrativen Kinesiologie, hat mit Ihrer Synthese von Kinesiologie, humanistischer Psychologie und der 5-Elemente-Psychologie eine Methode entwickelt, die in ihrer Kombination effizient und einmalig ist. 

Äussere Faktoren

Klima

Sechs schädigende Einflüsse

Wind

Kälte

Hitze

Feuchtigkeit

Trockenheit

Sommerhitze

Innere Faktoren

Emotionen

Sieben Emotionen

Zorn

Traurigkeit

Sorge

Grübeln

Freude

Angst

Schock, Furcht

Weder Innere noch Äussere Faktoren

Lebensweise

Verschiedene

Ernährung

Beruf

Überarbeitung

übermässiges Training

Beziehungsprobleme

Sexualität

Verletzungen

Parasiten